AB 13/2020 - Bauvorhaben im Ort laufen planmäßig

Bauvorhaben im Ort laufen planmäßig

Unabhängig von der Corona-Krise wurde mit Jahresbeginn die Abarbeitung des 2. Teils des Doppelhaushaltes 2019/2020 begonnen. Zwar wird in Kürze ein Nachtragshaushalt für 2020 dem Stadtrat vorgelegt, der sicher die eine oder andere Änderung aufgrund der zurückgehenden Einnahmen beinhalten wird, so sind doch im Wesentlichen alle geplanten Investitionen angelaufen. Insbesondere gab es bei den Straßenbauvorhaben keine Abstriche. Zwar haben wir nicht für alle Förderanträge auch entsprechende Bescheide bekommen, dennoch ist der Bau von drei Straßen in unserem Ort auf einem guten Weg. Die größte Maßnahme stellt dabei der Schulberg in Carlsfeld dar. Hier laufen zurzeit die Arbeiten zur Neuverlegung des Regenwasserkanals durch den Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge. Die Straßenquerung zur Vorflut in die Wilzsch ist bereits erledigt. Aufgrund der beengten Verhältnisse ist der Bau der Abwasseranlagen nicht ganz einfach. Aber man liegt im Zeitplan. Mit dem Straßenbau wird Anfang Juli begonnen. Das zweite große Vorhaben stellt der 3. Bauabschnitt der Vodelstraße bis zur Schützenstraße dar. Auch hier wird ein jahreslanges Bürgeranliegen erledigt. Die Arbeiten kommen ebenfalls planmäßig voran. Hier wurden ja bereits im vergangenen Jahr die abwassertechnischen Anlagen errichtet, sodass in diesem Jahr nur noch der Straßenbau nachgeschaltet werden muss. Hier ist vorgesehen, die Straßenbaumaßnahme bis zum 30. September 2020 abzuschließen. Das dritte Straßenbauvorhaben ist sicherlich am allgegenwärtigsten. Am Platz des Friedens wird das letzte noch nicht gebaute Straßenstück erneuert. Auch hier sind bereits die Borde gesetzt und mit den Arbeiten am Fußweg und den Parkstreifen ist man bereits sehr weit gekommen. Hier wird davon ausgegangen, dass die Fertigstellung im Juli 2020 erfolgen wird. Wir werden immer wieder darauf angesprochen, ob die Straßen nicht zu schmal werden. Während der Bauphase sieht das immer etwas täuschend aus. Aufgrund der Tatsache, dass die Parkflächen separat gepflastert werden und vom Straßenareal abgegrenzt werden, bleibt die voll nutzbare Straßenbreite erhalten. Die klare Gliederung des Straßenraums verursacht lediglich eine veränderte optische Wahrnehmung. Dort, wo früher die Autos geparkt haben, werden sie auch zukünftig parken. Für den Fahrverkehr bleibt die volle auch vorher vorhandene Breite erhalten. 

Das größte Investitionsvorhaben des Jahres stellt die Altlastenbeseitigung am alten Glaswerk in Carlsfeld dar. Dort wurden im vergangenen Jahr die Gebäude bereits abgerissen. Der größte Block dieses Vorhabens wird in Kürze begonnen. Dann werden die gesamten Altlasten aus dem Gelände abtransportiert und neues unbelastetes Material eingefüllt. Diese Arbeiten stellen eine besondere Herausforderung dar, da die Morgenröther Straße unterhalb dieses Grundstücks abgestützt werden muss, um bis in die Tiefe hinein die Altlasten ausbaggern zu können. Dies wird sicher auch zu Einschränkungen beim Verkehr entlang der Morgenröther Straße führen. Ebenfalls beginnen werden die Arbeiten auf dem Parkplatz (Dorfplatz) in Carlsfeld. Auch dieses Vorhaben wird in zwei Jahresscheiben realisiert. In 2020 werden vorrangig die Rückbauarbeiten bezüglich der alten Garagen, des Buswartehauses und der Brücke über die Wilzsch erfolgen. Parallel werden die Arbeiten für die neue Fußgängerbrücke beginnen. Danach müssen die noch zusätzlich eingeplanten Gleise für die Wiederherstellung der denkmalgeschützten Bahnhofsanlage verlegt werden. Hierzu laufen seitens des Fördervereins „Historische Westsächsische Eisenbahnen“ e. V. die Bemühungen um die entsprechende Förderantragstellung. Im nächsten Jahr sollen dann die gesamten Gestaltungsarbeiten für den Platz durchgeführt werden. Neben dem jetzt bereits vorhandenen Dorfplatz wird auch die Fläche zwischen der Wilzsch und der Kirche/Buttergasse als Parkplatz ausgebaut und erhält damit eine viel bessere Ansicht. 

Im Ortsteil Sosa laufen gegenwärtig die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Innenhofes und der Feuerwehrzufahrt an der Grundschule. Hier wird der gesamte Platzbereich ebenfalls mit einer neuen Oberfläche versehen. Die Zufahrtsstraße zur Turnhalle und zum Schulhinterhof wird bis zum Frölichweg neu ausgebaut. Auch hier werden die Arbeiten noch eine Weile dauern. Die Fertigstellung dieses Vorhabens ist bis zum neuen Schuljahresbeginn vorgesehen.

Damit laufen sehr große Investitionsmaßnahmen planmäßig weiter. Weitere Förderbescheide werden erwartet. Inwieweit jedoch hier dann kurzfristig mit dem Bau begonnen werden kann, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgesehen werden.
 

Uwe Staab
Bürgermeister