Vereine

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Bergbühne Eibenstock e.V.

Björn Dimmel
Otto-Findeisen-Str. 1
08309 Eibenstock

Gründungsjahr 2001 über 60 aktive Mitglieder, davon über ein Drittel Kinder und Jugendliche sowie viele begeisterte Mitspieler, Helfer und Theaterfreunde.

Proben: Montags ab 16.30 Uhr "Thalia-Veichen" (Kindergruppe) und ab 18:00 Uhr Mundart, Dienstags proben ab 15:30 Uhr "Thalia - Speed" und ab 18:00 Uhr Komödie und Schwänke, sowie am Freitag die Thalianer ab 16:00 Uhr

 Mitgliedsbeitrag: 7,50 Euro pro Jahr

 

Neues von der Bergbühne!

Bald ist die Sommerpause vorbei und im September sehen Sie das nächste Stück der Bergbühne Eibenstock, die

Hochzeitsreise!

Die Proben sind in vollem Gange. Trotz Urlaub und Sommerhitze wird wöchentlich geprobt, teilweise sogar Montag und Dienstag. Das ist aber auch nötig, da durch Rollenumbesetzung immer mal neue Mitspieler dazukamen, die dann ihre Rolle sehr schnell intus haben müssen. Aber wir sind guter Hoffnung, dass alles klappen wird. Der Inhalt der Komödie, die wir übrigens schon 2009 in unserem ehemaligen Domizil, der Alten Mühle, aufgeführt haben, ist folgender:

Ein schon etwas angejahrter Professor muss heiraten, um an ein Erbe zu kommen. Er ist ein richtiger Hagestolz und lebt schon viele Jahre allein mit einem Aufwärter, der ihm die Wirtschaft führt und ihn bedient. Dann haben wir noch einen Studenten, den Famulus. Er wohnt mit im Haushalt und erledigt kleinere Aufgaben. Ein richtiger Männerhaushalt eben! Natürlich soll durch die Ehe und die junge Gattin keine Änderung der Lebensgewohnheiten unseres Professors erfolgen. Alles soll so bleiben, wie es ist.

Aber da hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Mit Hilfe zweier Kammerzofen mischt die Ehefrau diese Männerwirtschaft auf und zeigt dem Gatten, der nur die Griechen und Römer im Kopfe hat, dass es noch mehr im Leben gibt als Gelehrsamkeit und alte Bücher.

Die zwei Kammerzofen, Guste und Minna, haben wir bei einem Gespräch im Hausflur belauscht.

Guste      

Minna, hast du schon gehört? Der  Professor, der über uns wohnt, hat geheiratet.

Minna

Geheiratet? Aber der hat doch die  Gelehrsamkeit mit Löffeln gefressen! Wie soll denn da eine Frau im Haushalt zurechtkommen?

Guste

Ja, ich weiß auch nicht! Stell dir mal vor!  Nicht einmal ordentliche Zimmer hat sie, keinen Teppich und keinen Spiegel. Und  das Schlimmste! Unter dem Fenster ist es nass! Es regnet herein, weil die Dachrinne kaputt ist.

Minna

Aber da ist doch noch der Wichsier, der Aufwärter. Was macht der dann?

Guste      

Der soll weiter den Haushalt führen!

Minna

Und die junge Frau? Hat die nichts zu melden?

Guste

Was weiß denn ich! Auf jeden Fall wird der gelehrte Professor heute Abend von der Trauung zurückkommen und seine Gattin mitbringen.

Minna

Oh je, das wird ja was werden. Ich bin gespannt, wie sich das Zusammenleben mit dem Professor und dem alten Griesgram von Aufwärter gestalten wird.

Guste

Na, ich weiß ja nicht! Als ich vorhin oben war, hatten der Wichsier und Edmund, der Famulus, im Koffer der jungen Frau herumgewühlt und ich musste ihnen helfen, alles wieder einzuräumen.

Minna

Ach ja, der Herr Edmund! Das ist so ein schöner junger Herr! Der würde mir gefallen!

Guste

Puhhh! Einer so dumm, wie der andere! Stell dir mal vor, es gibt keinen Empfang oder eine Feier für die Ehefrau! Eine Hochzeit ist doch etwas Besonderes!

Minna

Darauf legt der Professor wahrscheinlich keinen Wert.

Guste

Weil er hohl im Kopfe ist! Nur heiße Luft! Ach nein, etwas hat er doch im Kopf! Die alten Griechen und seine Tabakspfeife!  Na! Wie der Herr, so's Gescherr!

Damit endete das Gespräch! Frau Kommerzienrat Birnbaum rief nach Guste und diese beeilte sich, nach oben zu kommen. Die Gnädige verstand keinen Spaß und konnte sehr ausfallend werden, wenn das Personal nicht spurte.

Wie die Sache weitergeht, erleben Sie in den nächsten Tageblättern und auf unserer Seite!

Merken Sie sich auf jeden Fall den

29. und 30. September 2018

vor. Da kommt diese Komödie auf die Bühne des Kulturzentrums Eibenstock!

Karten für diese Veranstaltung auch bei Rita Leistner unter der

Telefonnummer  037752 66932

 

(mit Tel. Nr. für Rückruf)

oder

spenglereileistner@t-online.de

zu bestellen.

  Bergbühne Eibenstock

Der Vorstand


Der Verein

Der gemeinnützige Verein Bergbühne Eibenstock e. V. wurde im Herbst 2001 von einer Handvoll Enthusiasten aus der Taufe gehoben. Keine festen Probenräume, kein Geld, wenig Erfahrung aber eine Vision: Wir wollten die alte Eibenstocker Theatertradition im Sinne des großen Sohnes unserer Bergstadt Stephan Dietrich (Saafnlob) wiederbeleben, 2005 im Jahr der 850 Jahrfeier ein Festspiel auf eine noch nicht existierenden Bühne zaubern und vor allem einen konstruktiven Beitrag zur Jugendarbeit leisten. Deshalb stand die Gründung des Jugendkunstprojektes Thalia unter professioneller Leitung von Anfang an als feste Säule in unserer Satzung. Wir wurden von vielen belächelt. Das funktioniert in Eibenstock nicht, hieß es. Da macht keiner mit. Und wo wollt ihr überhaupt spielen? Zu unserem Glück standen aber auch manche hinter uns. Zu allererst unser Bürgermeister Uwe Staab und die Stadtverwaltung. Dazu die Kreissparkasse Aue-Schwarzenberg und viele andere. Heute können wir auf ein treues Stammpublikum zählen, das keine Premiere verpaßt. Und wenn wir Utensilien brauchen, genügt oft ein Anruf. Denn das, was hier wuchs, begeistert!

Die Bergbühne Eibenstock, Sachsen jüngstes Amateur-Theater, ist Kult geworden. Gäste kommen mittlerweile sogar aus der Landeshauptstadt, wenn es Ihnen gelingt, sich rechtzeitig Karten zu sichern. Einzig der Tatbestand, daß die meisten von uns einem "normalen" Beruf nachgehen, von dem sie leben müssen, verhindert, daß wir öfter auf der Bühne stehen. Zahllose Anfragen nach Gastspielen müssen wir ablehnen, weil es einfach nicht zu schaffen ist. Aber mal ehrlich: Es macht schon Spaß, so gefragt zu sein. Wir haben heute über 60 aktive Mitglieder, davon ein gutes Drittel 18 Jahre und jünger. Außerdem gibt es mindestens noch einmal so viele Eibenstocker, die uns als Helfer zur Seite stehen. Allen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Vor allem aber Ihnen, verehrtes Publikum, die Sie uns hoffentlich auch in der neuen Saison treu bleiben. Ihr Lachen und Ihr Applaus sind für uns der schönste Lohn.

Der Vorstand