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Sachsens Dörfer

 

Vom leicht begehbaren neuen Aussichtspunkt an der Talsperrenmauer hat man einen herrlichen Blick über den Stausee hinüber zum Auersberg. Ebenso ist eine Wanderung um die Talsperre zu empfehlen. Am Tag des Wassers, jährlich im März, kann man die Sperrmauer betreten und der Staumeister beantwortet gerne die Fragen der Besucher.

Blick zur Sperrmauer der Talsperre Sosa (Foto: Friedhelm Unger)
Blick zur Sperrmauer

Entstanden ist die Talsperre Sosa in den Nachkriegsjahren des zweiten Weltkrieges, da es kam in der Region zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Trinkwasserversorgung, bedingt durch den aufkommenden Bergbau und der daraus resultierenden Bevölkerungszunahme kam. Die sächsische Landesregierung fasste deshalb im März 1949 (noch vor Gründung der DDR) den Beschluss zum Bau der Talsperre Sosa. Mit dem Bau wurde dann bereits im Mai 1949 unter schwierigsten Bedingungen begonnen. Den Bauauftrag erhielt die Firma „Bauunion“ und der Jugend übergab man dieses "1. zentrale Jugendobjekt der FDJ“.

Blick zum Auersberg (Foto: Archiv TMGS /Holger Stein)
Blick zum Auersberg

Bereits am 17. Juni 1950 konnte der Grundstein für dieses Bauwerk durch den damaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten des DDR, Walter Ulbricht, gelegt werden. Durch den zügigen Fortgang der Arbeiten konnte vorfristig am 19. Dezember 1951 das Bauwerk durch den Ministerpräsidenten der DDR, Otto Grotewohl, unter dem Namen „Talsperre des Friedens“ eingeweiht und der Staubetrieb aufgenommen werden. Der letzte Baustein der Talsperre Sosa wurde am 1. September 1952 als Grundstein für die Rappbodetalsperre überbracht. Am 28.Oktober 1952 konnte die fertige Talsperre zur vollen Nutzung übergeben werden.

Die Talsperrenmauer in Sosa ist die letzte Staumauer aus Bruchsteinen, die in Deutschland gebaut wurde.